Was ist die KjG?

Woher kommen wir ursprünglich?

Die KJG gibt es seit 1970, ihr Patron ist Thomas Morus, von dem der Satz überliefert ist: „Nie habe ich daran gedacht einer Sache zuzustimmen, die gegen mein Gewissen wäre.“ Kritisch mitdenken, zu den eigenen Überzeugungen stehen und sich dafür einsetzen ist eine Lebenshaltung, die uns überzeugt. Wen sprechen wir an? Vom Prinzip her alle Personen ab dem Kommunionalter (ca. 9 Jahre). Die Konfession spielt dabei keine Rolle. Denkt man demokratisch und ist ein Menschenfreund, so ist man bei der KJG an der richtigen Adresse.

Wie sind wir organisiert?

Intern: Die Leitung der KJG hat die so genannte Pfarrleitung. Die Personenzahl variiert und wird aus den eigenen Reihen demokratisch gewählt. Ein weiblicher Anteil in der Pfarrleitung ist bei uns selbstverständlich. Weiterhin gibt es noch einen Kassenwart und ein bis zwei Hausmeister die sich um die Räumlichkeiten kümmern. Für das große Zeltlager wird eine gesonderte Leitung und ein Kassenwart gewählt. Auch hier sind beide Geschlechter standardmäßig vertreten. Weiter haben wir von Pfarreiseite aus stets eine Ansprechperson die uns mit allen Kräften unterstützt. Extern: Die KJG St. Georg gehört zum „Dekanat Bergstraße Mitte“. Ein Dekanat kann man mit einem Bundesland vergleichen. Und der Zusammenschluss aller Dekanate entspräche dann dem Bistum Mainz. Das Dekanat Bergstraße ist dann noch mal unterteilt in Ost, West und Mitte. Im „Dekanat Bergstraße Mitte“ sind z. B. noch die KJGs aus Auerbach, Hambach, Heppenheim, Lorsch, Einhausen und natürlich unsere Nachbargemeinde St. Laurentius. Und diese ganzen Pfarrleiter treffen sich dann regelmäßig auf so genannten „PL-Treffs“. Dort werden kreisweite Aktionen geplant, Informationen ausgetauscht usw. Organisiert werden diese Treffs von der KJZ (Katholische Jugendzentrale) in Heppenheim. Weiter gehören wir einem Verband namens BDKJ (Bund der katholischen Jugend) an. Das ist so eine Art Dachverband aller katholischen Gruppierungen (zu denen z. B. auch die Ministranten, die Kolpingjungend und der Malteser Hilfsdienst gehören).

Was machen wir?

Das ist ein bisschen zweigeteilt. Ab dem Alter von ca. 16 Jahren wird man nämlich in die „Betreuermannschaft“ aufgenommen. Diese organisiert dann a) Aktionen für die Kinder und b) Aktion für sich selbst. Letzteres muss man machen, weil die „Schorschler“ es schaffen, ihre Mitglieder eng an sich zu binden – sprich die Größe der Betreuermannschaft wächst und wächst. Ein Teil der Betreuermannschaft ist zugleich Gruppenleiter einer Kindergruppe (zurzeit 8). Der Rest der Gruppen ist meist schon um die 18 Jahre alt und organisiert die Gruppenstunden weitestgehend selbst.

Gruppenstunden: sind die Hauptaufgaben das Jahr über. Die Gruppenleiter bereiten wöchentlich eine Stunde vor, in der gespielt, gebastelt oder Ausflüge unternommen werden. Die Gruppen sind in der Regel nach Jahrgängen zusammengesetzt. Somit sind die Interessen einigermaßen gleich. Weiter wird jährlich ein spezielles Programm zusammengestellt. Beispiele für Aktionen sind z. B. Besuche von Freizeitparks, das Mitlaufen beim Winzerfestumzug, Apfel-Sammel-Aktionen, die 72-Stunden-Aktion, Weihnachtsfeiern, Schlittschuhlaufen, der Weltjugendtag, Renovierung der Jugendräume, Herbstwanderung, „Hexenhäuschen“, Vorträge von verschiedenen Referenten usw. usw.

Zeltlager: Das Zeltlager ist der Höhepunkt des KJG-Jahres. Ca. 150 bis 170 Kinder und Betreuer fahren in die freie Natur und zelten dort. Der enorme organisatorische Aufwand wird von der eingespielten Betreuermannschaft in unzähligen Stunden ehrenamtlicher Arbeit bewältigt. Und die Kinderzahl ist eine Messlatte für die Qualität.